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Vladimir Vertlib


1966 in Leningrad, UdSSR, geboren.
1971 Emigration der Familie nach Israel.
1972 Übersiedlung nach Wien,
1975 in die Niederlande, danach abermals nach Israel,
1976 nach Zwischenstation in Rom wieder nach Wien,
1980 in die USA (zunächst nach New York dann nach Boston) und schließlich, im Oktober 1981, endgültig nach Österreich.
Studium der Volkswirtschaftslehre in Wien. Freiberufliche Tätigkeit für die japanische Presseagentur Kyodo News Service. Nach Zivildienst in der Geriatrie einige Jahre bei einer Versicherung und einer Bank tätig. Seit 1993 freiberuflicher Schriftsteller und Journalist in Salzburg und Wien. Redaktionsmitglied der Wiener Literaturzeitschrift "Zwischenwelt" (früher: Mit der Ziehharmonika). Zeitschrift für Literatur des Exils und des Widerstands. Zahlreiche Anthologiebeiträge und Artikel für Zeitungen und Zeitschriften. Zuerkennung von Stipendien und Preisen, darunter der Österreichische Förderungspreis für Literatur 1999, der Förderpreis zum Adelbert-von-Chamisso-Preis 2001 und der Anton-Wildgans-Preis 2001.
 
Einzelpublikationen:
"Abschiebung", Erzählung, Otto Müller Verlag, Salzburg 1995.
"Zwischenstationen", Roman, Deuticke Verlag, Wien 1999.
"Zwischenstationen", CD, wakuworld Verlag, Lienz 2000.
"Das besondere Gedächtnis der Rosa Masur", Roman, Deuticke Verlag, Wien 2001.
"Das besondere Gedächtnis der Rosa Masur", CD, Auslandsgesellschaft NRW, Dortmund 2001.
"Das besondere Gedächtnis der Rosa Masur", Roman, dtv-Taschenbuch, München 2003.
"Letzter Wunsch", Roman, Deuticke Verlag, Wien 2003.
"Zwischenstationen", Roman, dtv-Taschenbuch, München 2005.
"Mein erster Mörder", Lebensgeschichte, Deuticke Verlag, Wien 2006.
"Letzter Wunsch", Roman, dtv-Taschenbuch, München 2006.